Vor einigen Wochen habe ich hier gezeigt, wie aus meinem lokalen Experiment mit Hermes ein produktiver Assistent für ganze Arbeitsabläufe wurde. Danach ging es nicht mehr um die Frage, ob so ein Agent funktioniert, sondern darum, wie weit er sich im echten Arbeitsalltag treiben lässt.

Die Antwort der letzten Wochen: ziemlich weit.

Für meine selbst entwickelten Webapps habe ich gemeinsam mit Hermes eine sichere Architektur für KI entwickelt. Die direkte Anbindung an Claude und ChatGPT über Remote MCP funktionierte nicht. Mit Hermes entstand dagegen eine belastbare Lösung: gezielt freigegebene Fachwerkzeuge, Row Level Security, Protokollierung und menschliche Freigaben.

Kein offener Datenbankzugriff, sondern klar begrenzte Rechte und nachvollziehbare Entscheidungen.

Parallel ist meine Wissensbasis in Obsidian deutlich gewachsen und damit auch das nutzbare Gedächtnis meines Systems.

Und Hermes wurde zum Research Team: Für ein Vertriebsprojekt hat er 30 Berliner Zielkunden recherchiert, inklusive Ansprechpartnern, Kontaktdaten, Hintergrund, Gesprächsankern und Priorisierung. Das Ergebnis lag als Markdown, Excel Tabelle und geprüftes PDF vor.

Der größte Schritt kam zum Schluss:

Hermes ist jetzt Teil meiner neuen Buzz Community.

Dort arbeitet er gemeinsam mit weiteren Agenten, unterschiedlichen Sprachmodellen und Menschen auf einer klaren, verständlichen Oberfläche. Aufgaben lassen sich im Team verteilen, Ergebnisse diskutieren und Entscheidungen gemeinsam treffen. Hier kann Hermes seine volle Stärke ausspielen.

Für mich ist das der entscheidende Schritt: vom persönlichen Assistenten mit KI zum gemischten Team aus Menschen und künstlichen Kollegen.

Was ist für euch die spannendere Zukunft: ein möglichst mächtiger einzelner Agent oder ein Team spezialisierter Agenten, das mit Menschen zusammenarbeitet?

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